Super Bowl 2017 – Alle Fakten im Überblick

Am Sonntag (05.02.2017) startet zum 51. Mal in der Geschichte der National Football League (NFL) der Super Bowl. Im NRG Stadium von Houston kämpfen die New England Patriots und die Atlanta Falcons um die Nachfolge der Denver Broncos. In diesem Jahr wird Lady Gaga für die legendäre Halbzeitshow sorgen.

Aller guten Dinge sind drei

Zum dritten Mal ist Houston in Texas Austragungsort des Super Bowl. 1974 holten sich die Miami Dolphins im Stadion der Rice University mit 24:7 über die Minnesota Vikings ihren zweiten Titel in Folge. 2004 war das NRG Stadium, damals noch als Reliant Stadium, erstmals Ort des Geschehens.

Für die New England Patriots ist das diesjährige Finale damit ein Deja-vu. Vor 13 Jahren gewann das Team rund um Tom Brady mit 32:29 gegen die Carolina Panthers ihren zweiten Titel.

Super Bowl 2017 - Alle Fakten im Überblick

Die New England Patriots als Dauergäste

Der Auftritt im diesjährigen Super Bowl ist der insgesamt 9. für die Patriots, das ist NFL-Rekord! Quarterback Tom Brady und Trainer Bill Belichick kämpfen um den fünften gemeinsamen Titel. Brady könnte damit alleiniger Rekordhalter an Meistertiteln als Spieler in der Super-Bowl-Ära werden. Auch eine Niederlage der Patriots wären eine Bestmarke. Fünf Super Bowls verloren bisher nur die Denver Broncos.

Makellose Bilanz von Tom Brady

Weil New England und Atlanta nicht in der gleichen Conference der NFL spielen, gibt es das Duell zwischen Patriots und Falcons im Grunddurchgang nur alle vier Jahre. In diesem Jahr gab es diese Paarung nicht. Eine schlechte Nachricht für die Falcons: Patriots-Quarterback Brady hat im Play-off noch nie gegen ein Team verloren, gegen das er in dieser Saison das erste Mal antritt. Auch seine Bilanz gegen die Falcons ist mit 4:0 makellos.

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Atlantas zweiter Anlauf

Ganz anders Atlantas Situationen in Sachen Super-Bowl-Teilnahmen. In Houston kämpft der Club aus Atlanta erst zum zweiten Mal um den Titel. Der erste Versuch 1999 ging ordentlich in die Hose. In Miami mussten sich die damaligen „Dirty Birds“ den Denver Broncos rund um Superstar John Elway sang- und klanglos mit 19:34 geschlagen geben.

Weiß zuletzt immer die Farbe der Sieger

Aberglaube hat in den Plänen der Falcons keinen Platz. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich Atlanta als “Heimteam” nicht für weiße Trikots, sondern für sein rotes Heimdress entschied. Denn Weiß war zuletzt die Farbe der Sieger. Elf der jüngsten zwölf Meister (darunter die Patriots 2015) trugen im Super Bowl ihre Auswärtstrikots. Denver wählte im Vorjahr als „Heimteam“ sogar bewusst Weiß. Nur die Green Bay Packers schlugen 2011 in ihren grünen Heimtrikots zu.

Münzwurf laut Statistik wichtig

Dem Münzwurf kommt beim Super Bowl eine entscheidende Bedeutung zu. Denn welches Team als erstes das Angriffsrecht hat und dieses zu Punkten verwertet, hat gute Chancen, am Ende die Vince Lombardi Trophy zu stemmen. Das sagt zumindest die Statistik, denn in 36 von 50 Fällen war dies der Fall. Haben die Falcons zuerst den Ball, stehen die Chancen auf den ersten Titel gut, denn in den letzten acht Spielen gelang Atlanta mit der ersten Angriffsserie auch immer gleich ein Touchdown.

Halbzeitshow mit Lady Gaga wird zur Zitterpartie

Selten haben die Organisatoren vor einer Halbzeitshow derart gezittert, wie vor jener von Lady Gaga. Der Grund hierfür: Allgemein wird ein politisches Statement der Künstlerin gegen Präsident Donald Trump erwartet. Ausgerechnet in Houston, wo schon 2004 die Garderobe von Janet Jackson eine Fehlfunktion hatte (Ihr wisst schon: „Nipplegate“), droht in diesem Jahr damit der nächste skandalträchtige Auftritt. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Rennen zwischen Lady Gaga und den TV-Zensoren.

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Hymne ist in diesem Jahr Männersache

Lady Gaga kommt zwar 2017 zu ihrem zweiten Super-Bowl-Auftritt (vor einem Jahr beeindruckte die Sängerin mit ihrer Darbietung der Hymne), die Nationalhymne wird wird in diesem Jahr aber von Country-Star Luke Bryan „The Star Spangled Banner“ zum Besten geben. Der 40-Jährige ist der erste männliche Sänger seit Billy Joel 2007 in Miami, dem diese Ehre zuteil wird.

Schiedsrichterpremiere

Dass beim 51. Super Bowl auch alles mit rechten Dingen zugeht, dafür sorgt in erster Linie Carl Cheffers. Seit neun Jahren Hauptschiedsrichter in der NFL ist das Spiel in Houston sein erster Super Bowl. Vor zwei Jahren war Cheffers noch Ersatzmann. Ob die Vergabe seine Rückennummer Zufall war ist nicht bekannt. Sie passt jedenfalls wie die Faust aufs Auge: Cheffers trägt am Rücken die Nummer 51.

Werbeeinnahmen auch 2017 wieder utopisch

Auch dieses darf sich der übertragende US-Sender (Fox) über enorme Werbeeinahmen freuen. Im Vorjahr verlangte CBS für 30 Werbesekunden knapp fünf Millionen Dollar (etwa 11 Prozent mehr als im Jahr zuvor). Mit dem Geld eines einzigen TV-Spots zum Super-Bowl könnte man so einiges anfangen.: Sich beispielsweise eine private Insel auf den Bahamas leisten, oder sich das „Batmobil“ der TV-Serie aus den 60er-Jahren gönnen bis hin zu einer Million Burger einer bekannten Fast-Food-Kette und natürlich noch vieles mehr!

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